Parasiten
Schmarotzer, Lebewesen, die den Organismus eines anderen Lebewesens befallen und sich von ihm ernähren.
Die Vermeidung von Allergenen ist die wirksamste Form, einer Allergie zu begegnen: Wo kein Auslöser den Körper erreicht, da tritt auch keine allergische Reaktion auf! Bei überall vorkommenden Allergenen (z. B. Pollen, Hausstaub) stößt die Allergenkarenz dagegen an ihre Grenzen. Hier müssen andere Behandlungsmethoden gewählt werden.
Bei der Hyposensibilisierung soll der Körper – ähnlich wie bei einer Impfung – an die Allergene gewöhnt werden. Dazu wird der Stoff in langsam zunehmender Menge in die Haut gespritzt (oder geschluckt). Mit der Zeit lässt die Reaktion des Immunsystems auf die Substanzen nach, es kommt zu einer Toleranzentwicklung. Im Idealfall treten beim Patienten keine Krankheitssymptome mehr auf; meist gehen jedoch nicht alle Symptome zurück oder kommen nach einigen Jahren wieder. Da nach der Injektion heftige allergische Reaktionen stattfinden können, muss die Hyposensibilisierung ärztlich überwacht werden.
Die Hyposensibilisierung wirkt nur, wenn sie regelmäßig und konsequent über einen Zeitraum von mehreren Monaten im Jahr und in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren durchgeführt wird. Die Erfolgsquote ist vom Alter des Patienten, der Dauer der Erkrankung und der Art der Allergie abhängig. Besonders effektiv ist sie bei Insektengiftallergien, dort kann die Erfolgsquote bis zu 90 Prozent erreichen.