Histamin
Körpereigenes, in den Mastzellen gebildetes, Hormon (Botenstoff), das bei der allergischen Reaktion ausgeschüttet wird. Löst die eigentlichen Allergie-Symptome durch Andocken an passende Rezeptoren aus.


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Heuschnupfen

Die Allergene lauern in der Natur

Heuschnupfen entsteht als Überempfindlichkeitsreaktion gegen Pollen (Blütenstaubteilchen) von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Getreide. Jede Pflanzenart hat charakteristische Pollen, die sich in Größe und Form unterscheiden. 

Pollen sind mikroskopisch klein:
Größe: 0,005 bis 0,030 mm
Gewicht: ca. 0,0000005 g
max. Flughöhe: ca. 2000 m
Pollen sind nicht immer da:
Jahreszeit: Februar bis Oktober
Flugzeit: ca. 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Pollen sind weit verbreitet:
bis zu 4 Millionen Pollen pro Ähre (Roggen)
Reichweite: mehrere hundert Kilometer
ca. 20 Pollen pro Kubikmeter Luft

Typische Symptome

 

Geraten die Pollen auf die Schleimhäute, wird bei Pollenallergikern eine Immunreaktion ausgelöst. Folgende Symptome können auftreten:

  • Rötung, Tränen und Jucken der Augen (Bindehautentzündung), Hautreaktionen

  • Niesreiz

  • Anschwellen der Nasenschleimhäute, verstopfte Nase, laufende Nase (Fließschnupfen)

  • evtl. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, eingeschränkte Leistungsfähigkeit

  • Kratzen im Hals

  • evtl. Husten, tritt ein allergisches Asthma bronchiale auf, spricht man von „Etagenwechsel“   

  • erhöhte Lichtempfindlichkeit, Lidödem